FAQ - Häufige Fragen und Antworten rund um Emobil

 

Wallbox und das private Laden zu Hause

Eine Wallbox ist eine Wandladestation für zu Hause, mit welcher die Ladung eines Elektroautos am sichersten, schnellsten und komfortabelsten möglich ist.

Der Vorteil der Ladung an einer Wallbox gegenüber einer Haushaltsteckdose ist, das mit einer höheren Ladeleistung geladen werden kann. Eine gewöhnliche Steckdose ist zudem für eine kurzeitige Last (z.B. einen Fön mit der anfänglichen Erwärmung) ausgelegt, bei einer dauerhaften Ladung eines E-Autos an einer 230V Steckdose kann es zu einer Überhitzung, bis hin zu einem Brand kommen. Ähnliches gilt dieses für Kraftstromstecker, wobei diese in den meisten Fällen nicht ausreichend elektrisch abgesichert ist. Zusätzlich kann es vorkommen das bei einem Schadensfall der Versicherungsschutz eingeschränkt ist.


Eine Wallbox überwacht den Ladevorgang, verfügt über passende Kabelverbindungen und kommuniziert während des Ladevorgangs mit dem Auto. Zumeist verfügen viele Modelle über eigene Schutzeinrichtungen. Beispielsweise verfügt unsere Wallbox Elvi über einen eingebauten DC FI-Schutz.

Die Ladedauer eines E-Autos ist abhängig von der Größe, bzw. der Kapazität des Akkus. Beispielhaft der Ladung eines VW ID.3 mit einem Akku von 55kWh, dauert es bei einem vollständig entladenen Akku (0%) an einer Wallbox mit 11kW ca. 5 Stunden (bis voll/100%). Bei der Ladung an einer 230V Steckdose mit 2,3kW, würde das Auto etwa 24 Stunden laden. Diese Beispiele sollen die Ladedauer jeweils symbolisch erklären, das Verhalten und die Kapazität ist abhängig vom Fahrzeugmodell und Zustand.

Beim Team Emobil der Stadtwerke Stendal, gerne bieten wir Ihnen auch Sonderlösungen für Ihren Dienstwagen oder ganzen Fuhrpark, oder dem Einsatz in Mehrfamilienhäuser an. Hierbei müssen beispielsweise die Energiemengen gemessen oder mit einem Management die verfügbare Leistung verteilt werden.

Nein! Wir empfehlen die Wallbox unbedingt von einem Elektroinstallateur installieren zu lassen, dieser übernimmt auch die Anzeige beim Netzbetreiber. Über unseren Installationsservice übernehmen wir gerne diese Arbeiten für Sie.

Eine Wallbox mit einer Leistung kleiner 12kW muss über den Elektroinstallateur beim Netzbetreiber angezeigt werden, größere Leistungen sind genehmigungspflichtig.

Falls möglich empfehlen wir die Montage in der Garage oder unter dem Carport montieren zu lassen. In der Garage bietet zudem ein fest angeschlagenes mehr Komfort. Aber auch die Montage einer Wallbox außerhalb ist möglich, hierbei sind die Schutzangaben der Hersteller zu beachten. Außerhalb empfehlen wir die Verwendung eines Steckers, ohne Ladekabel.

Bei dem elektrischen Anschluss sind die Vorgaben Installationsvorschriften und deren der Hersteller zu beachten.


Gern übernehmen wir mit unseren Kooperationspartner die Anzeige und Montage Ihrer Wallbox oder unserer Elvi.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Typen von Wallboxen, sicherlich entscheiden oftmals auch Farbe und Form einer Wallbox. Beachten Sie auch technische Details.


Kabel oder Stecker – Ein fest angeschlagenes Kabel bietet mehr Komfort.


DC-Fehlerstromschutz – sichere Verbindung, Laden des Autos


WLAN – Updates für Ihre Wallbox, haben Sie stets Ihre Ladevorgänge auf Ihrem Smartphone im Blick


RFID – mittels RFID Karten oder Chips können Ladevorgänge freigegeben oder Vorgänge zu den Ladekarten zugewiesen werden (z.B. bei Dienstwagen)


MID – Mittels MID, bzw. verbauten Stromzählern können die Lademengen erfasst werden (z.B. für Dienstwagenabrechnung)


Unsre Elvi bietet viele dieser Funktionen, gerne auch mit einem verbauten Stromzähler.

Die KfW fördert mit ihren Programm 440 eine Wallbox mit einer Leistung von 11kW mit 900EUR. Näherer Informationen und Voraussetzungen bitten wir der KfW zu entnehmen. Wir empfehlen folgenden Ablauf:


  • Stellen des KfW Förderantrages, mit Erhalt Zuwendungsbescheid
  • Elektro-Check vom Installateur
  • Anzeige beim Netzbetreiber
  • Installation Wallbox
  • Abschluss Natur-Strom Vertrag (Förderbedingung)
  • Einreichen der Unterlagen bei der KfW (Mindestbetrag 900EUR)


Bitte beachten Sie zudem bei der Wahl Ihrer Wallbox, dass diese förderfähig ist. Gerne können Sie unsere förderfähige Wallbox in unserem Kundencenter zum Vorzugspreis erwerben. Ausgenommen der Antragsstellung bei der KfW übernehmen wir für Sie auf Wunsch, den Check Ihrer Installation und Montage unserer Wallbox. Alles aus einer Hand.

Rund um den Ladevorgang

Sie können nicht Zuhause laden oder sind unterwegs? Dann bieten öffentliche Ladesäulen mit gewöhnlich zwei Ladepunkte Ihnen die Möglichkeit ihr E-Auto zu laden.

Generell werden Ladesäulen unterschieden in einer Normal- und Schnellladung unterschieden.


Die Normalladung erfolgt mit Wechselspannung (AC) und einer Leistung von 11 oder 22kW. Die meisten E-Autos laden mit 11kW im AC Bereich, es gibt auch Modelle mit kleineren Leistungen z.B. 7,2kW. Diese Leistung wird immer vom Auto begrenzt, unabhängig von der verfügbaren Leistung an der Ladesäule. Größere Ladeleistungen mit bis zu 22kW werden z.B. von Modellen bezogen, wobei keine Schnelllademöglichkeit besteht oder als Sonderausstattung wählbar ist.


Die Schnellladung erfolgt mit fest angeschlagenen Ladekabel an der Ladesäule des Typs 2 mit Gleichspannung. Die Leistungen variieren in der Regel von 50kW bis maximal möglichen 300KW. Hierbei ist immer die max. mögliche Ladeleistung des Autos und Zustandes zu beachten. Die Ladeleistung auch hier wird vom Auto vorgegeben, dieses erfolgt mittels einer von den Herstellern vorgegebenen Ladekurve. Meist verbreitet sind Stecker des Typs CCS, zum Teil bei asiatischen Herstellern gibt es noch den Standard CHAdeMO.


Für die regelmäßige Ladung eines Akkus empfehlen wir die Ladung mit Wechselspannung/AC und einer Leistung von 11kW, da die Schnellladung den Akku stark belastet. Wenn es doch einmal schneller gehen soll, können Sie selbstverständlich bedenkenlos schnell laden. Gerne auch mit unserer Ladekarte in Stendal oder vielen Kooperationspartnern.

Bei Normalladesäulen (AC) mit Ladeleistungen bis zu 22kW benötigen Sie ein eigenes Kabel, dieses wird in der Regel von den Auto Herstellern im Kofferraum bereitgestellt. Es gibt auch Ladesäulen mit 11/22KW und fest angeschlagenen Kabeln.


Schnellladesäulen mit CCS oder CHAdeMO Steckern verfügen immer über ein fest angeschlagenes Kabel an der Säule.

Nein, nach der Autorisierung an der Ladesäule verriegeln beide Seiten am Auto und an der Ladesäule.

Durch Beendigung des Ladevorgangs per App oder Ladekarte ODER durch Öffnen, bzw. Entriegeln des Autos. Bei geöffnetem Auto, das Auto ein zweites Mal durch den Schlüssel öffnen/entriegeln.


Immer zuerst den Stecker am Auto trennen und dann an der Ladesäule. Die Freischaltung der Säule erfolgt etwa 2 Sekunden nach der Trennung am Auto.

Eine Wallbox mit einer Leistung kleiner 12kW muss über den Elektroinstallateur beim Netzbetreiber angezeigt werden, größere Leistungen sind genehmigungspflichtig.

Es gibt verschiedene Ladesäulen und Abläufe, beachten Sie immer stets die Anweisungen an der Ladesäule!


In der Regel müssen sie sich zu Beginn an der Ladesäule anmelden, die sogenannte Autorisierung. Hierbei sind verschiedene Wege möglich.


Per Ladekarte, mit unserer Ladekarte können Sie an allen unseren Ladesäulen sowie im Ladenetz und Roaming Verbund in Deutschland und Europa autorisieren/laden. Hierbei müssen Sie nur die Ladekarte vor das Lesegerät halten. Die Autorisierung mittels Ladekarten anderer Partner-Anbieter und Ladenetz Verbundpartnern ist die Anmeldung selbstverständlich ebenso möglich.


Per Ladeapp, mittels Ladeapps auf Ihrem Smartphone können Sie den Ladevorgang vornehmen. Folgen Sie dazu die Anweisungen der Apps. Die Ladepunktbezeichnung finden sie an unseren Säulen jeweils links und rechts am Stecker, der QR Code am Stecker dient nicht zur Auswahl des Ladepunktes per App.


Per QR Code (auch sog. DirectPayment), an unseren Ladesäulen sind seitlich an den Steckern QR Codes angebracht. Lesen Sie diese mit Ihrem Smartphone ein, anschließend werden Sie auf ein Bezahlsystem weitergeleitet. Folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Smartphone.


Per Roaming, mit unseren Ladenetz Verbundpartnern und vielen anderen Partnern ist das Laden möglich.

Beantragen Sie bitte Ihre persönliche Karte mit Ihrer Anmeldung in unserem Reiter der öffentlichen Ladung. Im Anschluss erhalten Sie Ihre persönliche Ladekarte und Sie können nach Freischaltung in Ihrem Konto Ihre Vorgänge der Ladekarte einsehen. Ihre Ladungen werden über eine Rechnung entsprechend abgerechnet.

In der Altmark auf den dargestellten Ladepunkten auf unseren Reiter der öffentlichen Ladung und Partnern unter www.ladenetz.de können Sie mit unseren Tarifen an den dargestellten Normal- oder Schnellladesäulen laden. Zusätzlich auch bei unseren Roaming Verbundpartnern in ganz Deutschland und Europa, näheres Bitten wir ebenso unter www.ladenetz.de zu entnehmen.

Unsere Ladesäulen werden ausschließlich mit unseren SWS Natur-Strom, aus 100% erneuerbaren Energie versorgt. Dieses wird vom TÜV-Nord überwacht und jährlich zertifiziert.

Tanken Sie noch oder laden Sie schon?

Privat Laden

Mit der Wallbox und den Ladestromtarifen der Stadtwerke Stendal tanken Sie bequem zuhause in der heimischen Garage oder dem Carport. Mit einer Leistung von 11 kW laden Sie den Akku Ihres E-Autos durchschnittlich 5 bis 7 Stunden.


Öffentlich Laden

Wenn das Laden einmal schneller gehen soll oder zu Hause nicht möglich ist, können Sie unsere öffentlichen Ladesäulen nutzen. Alle Standorte finden Sie hier.



Individuelle Lösungen

Gerne unterstützen wir Sie im Aufbau einer auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Ladelösung für Ihr Unternehmen oder Ihre Kommune. Passende Ladetarife, individuelles Abrechnungssystem, spezielle Angebote für Ihre Kunden: Zusammen finden wir die perfekte Lösung für Sie!

Das Servicecenter der
Stadtwerke Stendal


Rathenower Straße 1

39576 Stendal
Telefon: 03931/688-0
www.stadtwerke-stendal.de

Ihr lokaler Ansprechpartner
zum Thema E-Mobilität


Team Emobil
Telefon: 03931/688-883
emobil@stadtwerke-stendal.de



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